Krebs vorbeugen und sanft behandeln
11 Feb

Krebs vorbeugen und sanft behandeln

Krebserkrankungen gehören auch in der Schweiz zu den häufigsten Todesursachen, sind mit viel Leid und immensen Behandlungskosten verbunden. Vor dem Hintergrund unablässig steigender Krankenkassenprämien stellt sich die dringende Frage, ob das gerechtfertigt ist und zwingend so sein muss.

636 Millionen Franken sind viel Geld – Geld, das wir mit unseren Krankenkassenprämien berappen und zwar allein für Krebsmedikamente. Das ist dreimal mehr als vor neun Jahren. Binnen 25 Jahren sind die Preise von Krebsmedikamenten um das 25-fache gestiegen. Pro Krebstherapie können sich allein die Medikamentenkosten schnell einmal auf 10'000 Franken und mehr belaufen.

Doch damit nicht genug: Zu den hohen und unablässig steigenden Kosten für Chemo-, Immun- und Hormontherapien hinzu kommen die Kosten für Operationen und die radioaktive Bestrahlung von Tumoren. Diese sind noch rund fünfmal höher als die Medikamentenkosten. Und zusätzlich zu Buche schlagen die immensen Behandlungskosten der Folgeschäden, die all diese aggressiven Therapien anrichten: erneute Krebserkrankungen in Form von Metastasen, Immunstörungen, Organ-, Gelenk- und Knochenschäden sowie Herzkrankheiten.

Moderne Krebstherapien haben also im wahrsten Sinn einen hohen Preis: Denn sie gehen davon aus, den Krebs respektive den Tumor zu bekämpfen, und das geht zwangsläufig mit hohen Kollateralschäden einher.

Schlüsselfaktor Immunsystem

Offensichtlich kann aber auch unser Immunsystem Krebszellen unschädlich machen. Das geschieht in unserem Körper jeden Tag. Da stellt die zwangsläufige Frage, wie wir es im doppelten Sinn unterstützen können: einerseits so, dass Krebszellen gar nicht erst zu einem Tumor werden, und andererseits, indem wir es stärken, damit es auch einen bereits bestehenden Tumor wieder abbauen kann.

Zur Krebsvorbeugung können wir alle viel selber beitragen. Stichworte hierzu sind: gesunde, ausgewogene Ernährung, viel Bewegung, regelmässige Entspannung und genügend Schlaf, Verzicht auf Rauchen und übermässigen Alkoholkonsum, Meiden schädlicher Umwelteinflüsse, Versöhnung bei Konflikten mit anderen und sich selbst, Lebensfreude und eine gesunde Prise Humor.

Revolutionäre Therapiemethode

Wie sehr es darüber hinaus gelingen kann, das Immunsystem auf sanfte Weise so zu unterstützen, dass sich bereits bestehende Tumore wieder zurückbilden, macht das Buch «Die Krebsrevolution». Wege aus der Angst durch integrative Medizin" deutlich. Es beschreibt die von einer indischen Arztfamilie über Jahrzehnte entwickelte, rein homöopathische und sehr kostengünstige Behandlung von Krebserkrankungen.

Bereits vor 20 Jahren waren amerikanische Onkologen und Krebsforscher auf die Krebstherapien der Arztfamilie Banerji in Indien aufmerksam geworden. Sie forderten sie auf, die von ihr behauptete Wirksamkeit zu belegen. Das tat sie in der Folge, mit tausenden und inzwischen sogar zehntausenden von gut dokumentierten Fällen. Bei Bauchspeicheldrüsen-Krebs zum Beispiel beträgt die 5-Jahres-Überlebensrate bei einer Banerji-Therapie 90 Prozent, im Vergleich zu höchstens 8 Prozent bei einer schulmedizinischen Behandlung.

Es ist an der Zeit, dass die entsprechenden Erkenntnisse auch hierzulande bekannt werden. Ein grosser Teil der Milliarden, die wir alljährlich für oft erfolglose Krebstherapien und ihre Folgeschäden ausgeben und mit unseren Krankenkassenprämien gezwungenermassen mitfinanzieren, könnten so eingespart werden.

Dr. oec. Hans-Peter Studer

studierte an der Universität St. Gallen Wirtschaftswissenschaften und spezialisierte sich auf die Themen Postwachstumsgesellschaft einerseits und Gesundheitspolitik mit dem Schwerpunkt Komplementär- und Alternativmedizin andererseits. Er war der Urheber der erfolgreichen Volksinitiative "Ja zur Komplementärmedizin" und engagiert sich als Seminarleiter, Publizist und Buchautor für ein Gesundheitswesen, das diesen Namen wieder verdient. Einige seiner Bücher finden Sie auf der Homepage seines Eigenverlags www.osirisverlag.ch.

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