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Corinna Gannon

Corinna Gannon

Corinna Gannon, M.A., studierte Kunstgeschichte an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main und schloss ihr Studium mit der Arbeit «Evelyn De Morgans The Love Potion. Die Alchemie-Rezeption in der englischen Malerei des 19. Jahrhunderts.» ab. Derzeit ist sie Doktorandin am Kunstgeschichtlichen Institut in Frankfurt am Main bei Prof. Dr. Jochen Sander und dissertiert zu «Künstler-Alchemisten des 16. Jahrhunderts am Hof von Kaiser Rudolf II. in Prag»

Mit konzentriertem Blick giesst die rothaarige Frau im gelben Gewand den roten Inhalt einer kleinen Phiole in einen Kelch. Das Fenster ist weit geöffnet, in der Dämmerung ist ein Liebespaar in inniger Umarmung vor einer steinernen Brüstung, hinter der sich eine Weltlandschaft eröffnet, auszumachen. Handelt es sich bei den beiden Figuren um die Empfänger des geheimnisvollen Tranks? Soll er die Liebenden entzweien oder Liebe stiften? Will die Rothaarige Gutes oder Böses? Ist sie eine Hexe, die schwarze Magie praktiziert, oder gar eine gebildete Alchemistin, wie die Bücherreihe unter dem Fenster suggeriert? [1]

In der Alchemie war die Kunst stets ein wichtiges Thema. In symbolischer Sprache drückten die Künstler Zusammenhänge aus, was schwierig oder verboten war in Worte zu fassen. Nachfolgend eine Interpretation zweier Gemälde.

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