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Signaturenlehre neu entdeckt
17 Mai

Signaturenlehre neu entdeckt

Alles ist in Schwingung und im Universum gibt es eine wundersame Entsprechung auf allen Ebenen. Durch die Beachtung dieser zwei hermetischen Prinzipien lässt sich ein Bogen von der Signaturenlehre, über die Planetenmetalle zu den Sphärenklängen der Planeten spannen, um dadurch ein tieferes Verständnis über Therapiemöglichkeiten zu erlangen.

In der heutigen Zeit orientieren sich nur noch wenige Ärzte, Therapeuten und medizinische Fachpersonen an den Lehren von Paracelsus. Der Schweizer Medicus ist auch schliesslich schon 500 Jahre tot und seine Bücher nur schwer verständlich, so dass sich kaum einer die Mühe macht, durch den altmodischen Sprachdschungel hindurch zu pflügen. Viel weniger noch schaut einer nach, was von ihm ausser dem Namen, den viele zu Unrecht verwenden, heute noch zu gebrauchen ist.

Paracelsus war Arzt und Alchemist, eine Kombination, die auch schon damals äusserst selten war. Dabei gibt es gute Gründe, die alten hermetischen Gesetze auf ihre Aktualität hin zu prüfen. Denn der jeweilige Terminus hat sich zwar verändert, die Inhalte aber keineswegs. Im Gegenteil, wir erleben geradezu eine Renaissance der Alchemie, jedoch mit anderen Begriffen. Denn wissenschaftliche Bereiche wie Chaostheorie, Physik und Nanotechnologie beschäftigen sich allesamt mit dieser Thematik, allerdings in neuem Gewand und mit neuem Namen. Dies zeigt sich deutlich, wenn wir die verschiedenen Bereiche einmal genauer betrachten.

Der Ton macht die Musik – und die Materie

Das bekannteste Gesetz in der Hermetik ist wohl das Gesetz der Entsprechung. Dabei handelt es sich um den Zusammenhang von Makrokosmos und Mikrokosmos. Eine Erkenntnis, die man daraus gewinnen kann, lautet: Grosse Körper im Sonnensystem haben einen Einfluss auf kleinere Körper auf der Erde. Die alten Griechen haben auch erklärt wie dies abläuft. Sie sprachen von der Sphärenmusik, unter deren Einfluss die platonischen Körper entstehen. Das sind fünf besonders regelmässige Körper wie Tetraeder oder Hexaeder, aus denen die Welt aufgebaut ist.

Bereits seit langer Zeit sind die Farbe und das Aussehen der Planeten in unserem Sonnensystem bekannt. Erst viel später waren mit NASA-Sonden exakte Aufzeichnung der Planetenklänge möglich. Diese Planetenklänge entstehen durch deren Rotationsbewegung und Bahngeschwindigkeit. Die Himmelskörper senden also Licht und Klang zur Erde, was wir zwar nicht direkt wahrnehmen, die Folgen lassen sich aber durchaus spüren. Durch Resonanzphänomene kommt es dabei zur Prägung der Materie. Der Körper nimmt Gestalt an, und das nicht willkürlich, sondern in Abhängigkeit der Klangfrequenz des Himmelskörpers.

Die Musik der Metalle

Griechische Philosophen und Alchemisten aus der Antike nahmen bereits an, dass Kristalle vom Wesen her erstarrte Musik sind. Heute verstehen wir viel besser, was sie damit gemeint haben. Kristalle zeichnen sich durch einen einfachen Aufbau und klare Achsen und Winkel aus. Deutlich zeigt sich dies bei Kristallen, die aus einem einzelnen Element des Periodensystems bestehen, wie es zum Beispiel auf die Metalle zutrifft. Ein Goldnugget besteht im Idealfall nur aus Gold, ein Silberbäumchen nur aus Silber. Das Gold hat von innen die Form des Oktaeders, wie er in Resonanz mit den Sonnenklängen entsteht, Eisen bildet kubische Körper in Resonanz mit dem Mars und das schwere Blei organisiert sich in Resonanz mit dem Saturn.

Von der Materie auf der Erde zeigen die sieben Planetenmetalle die Energie der Himmelskörper also am reinsten. Dabei zeichen sich die fünf platonischen Körper in den ersten fünf Planeten und deren Metall-Entsprechungen perfekt repräsentiert. Die grossen Gasriesen Jupiter und Saturn können folglich nur noch bereits bestehende Formen gestalten, in dem sie die platonischen Körper vereinigen oder verzerren. Wer einmal die Originalklänge dieser Planeten gehört hat, versteht sofort, dass das metallische Scheppern der Saturnringe zu diesen schrägen Achsen führen muss. Es erschliesst sich auch, dass es keine Form mehr für Neptun oder Uranus mehr geben kann. Ihre Musik scheint zu weit weg und die Töne können keine Materie mehr gestalten, weshalb wir in der Alchemie mit den sieben ersten Körpern arbeiten. Es ist sicher kein Zufall, dass gerade die sieben Planetenmetalle wertvolle Konstitutionsmittel in der Homöopathie und Spagyrik sind. Dazu gehören:

Metalle und deren Planeten-Zuordnung

Metall lateinischer Name Planet
Gold Aurum Sonne
Silber Argentum Mond
Quecksilber Mercurius Merkur
Eisen Ferrum Mars
Kupfer Cuprum Venus
Zinn Stannum Jupiter
Blei Plumbum Saturn

Rationalisten stören sich an Sätzen wie «Alle Materie ist beseelt”, da sie eine Seele grundsätzlich als ein reines Geisteskonstrukt betrachten. Mit toter Materie ist aber keine lebendige Materie zu heilen. Doch bereits mit dem Wort «Leben» scheinen Rationalisten ein Problem zu haben, weil sich das schlecht als Begriff definieren lässt, woraus sich zwangsläufig ergibt, dass Alchemisten grundsätzlich keine Atheisten sind. Denn die alchemistische Medizin zielt darauf ab, Gleiches mit Gleichem zusammenzubringen. Also ein Venusmittel für Venuskrankheiten, wie etwa Kupfer für Haut und Niere oder Zinn für Leber und Stoffwechselerkrankungen.

Lange vor Hahnemann verwendete Paracelsus spagyrische Planeten-Elixiere zur Behandlung der grundlegenden Beschwerden, wie sie im menschlichen Sonnensystem des Köpers angelegt sind. Das Sonnenorgan Herz wurde also mit Gold behandelt, dass Marsorgan Magen und Blutgefässe mit Eisen, Arthrose, die ein Saturnleiden ist, mit Blei usw. Spätestens begegnen wir wieder dem hermetischen Gesetz der Entsprechung. Mit dem Wissen um dieses Gesetz erscheint eine solche Therapie erst als sinnvoll.

Meist setzen Therapeuten Metalle in homöopathischer Form ein. Paracelsus setzte jedoch auf spagyrische Mittel, denn nur diese präsentieren uns die gereinigte Quintessenz. Um homöopathisch einigermassen nachzuziehen müsste man Multipotenzen eines Mittels verwenden zB. in D6, D12 und C200. Die spagyrischen Metallessenzen von Aurora Pharma erfüllen eine Forderung aus Paracelsus Zeiten, an der sich die Qualität einer Medizin orientieren sollte. Denn Paracelsus verspottete die bittere Medizin seiner Kollegen und forderte: «Ein Arcanum ist hübsch anzusehen, köstlich im Duft und angenehm im Geschmack». An den Kristallbildern der Urtinkturen können wir wieder das hermetische Gesetz der Entsprechung beobachten. Muster und Farben der Planeten wiederholen sich, so dass sich der innere Kristallaufbau in der Lösung wiederfindet.

Diese Entsprechungen zeigen sich auch bei den Kristallbilder der Urtinkturen der Aurora Pharma. Die goldenen Nadeln von Gold zeigen etwa die Zugehörigkeit zur Sonne an, die silbernen Federn von Silber die Prägung durch den Mond. Bei Eisen sehen wir Farben wie oxidiertes Blut, Kupfer zeigt dagegen alle Farben der Venus, von Türkis, über Rosa bis zur kupfrigen Metallfarbe.

Paracelsus-Medizin und Heptopathie® sind ein Abenteuer, die uns zurück an die Wurzeln führen und gleichzeitig die Tore für ein neues Naturverständnis öffnen, mit dem wir uns den Problemen in Medizin und Agrarwissenschaft stellen können und gleichzeitig einen Weg zu unserem eigenen Kern finden. Denn was wir nicht vergessen sollten und was auch gar nicht so schwer zu erkennen ist: Auch wir Menschen tragen eine Signatur, die uns prägt.

Dr. Michaela Dane

Studium der Biochemie in Düsseldorf und ging anschliessend mit einem Stipendium für ihre Doktorarbeit nach Spanien. Zusammen mit ihrem Ehemann Dr. Miguel Corty absolvierten beide gemeinsam Ausbildungen in Homöopathie und Spagyrik. Sie führen eine Praxis für Naturheilverfahren in Alicante und das Institut für alchemistische Medizin, das «Instituto Almac». Dr. Dane ist Dozentin in Spanien, Deutschland, Schweiz und Österreich und veröffentlicht regelmässig Artikel in Fachzeitschriften wie etwa «CO’med», «Astrologie heute» oder «Raum&Zeit». Sie hat bisher vier Bücher veröffentlicht «Heilgeheimnisse des Paracelsus», «Lebendige Paracelsusmedizin», «Die Geburtsherrscher» und «Krebsrevolution». Weitere Infos unter www.institutoalmac.es und www.alkimia.de

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