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Dr. Carl-Friedrich Zimpel – Seine Philosophie
27 Jun

Dr. Carl-Friedrich Zimpel – Seine Philosophie

Erst in seinen späten 40er-Jahren entwickelte Dr. Zimpel ein tieferes Verständnis für Medizin und Heilkunde. Dabei stütze er sein Wissen vor allem auch auf die Philosophie und brachte das Wissen seiner Reisen durch Nordamerika und Europa auf einen gemeinsamen Nenner.
Zimpels Mittel erfreuen sich alle einer gewissen Beliebtheit, die schon nach Zimpels Tode zur Entstehung eines dafür geschaffenen Pharmaunternehmens führte. Es war dies die Chemisch-Pharmazeutische Fabrik Müller Göppingen, aus der 1956 dann die heutige Staufen-Pharma und die Schwesterfirma Müller Göppingen entstanden, welche sich auf die Bereiche Spagyrik und Homöopathie konzentrieren. Von Zimpel sind etwa 40 Bücher zwischen 1828 und 1879 nachweisbar, etwa die Hälfte davon ist theologischen Inhalts. Er machte sich viele Gedanken über die Deutung der Bibel und wie der Mensch ein Leben führen kann, das im Einklang mit den Lehren der Bibel steht. Das Heilsystem nach Zimpel „Im kleinsten Körper und in der einfachsten Pflanze ist ein heilender Geist verborgen, der nur geweckt zu werden braucht, um seine wohltuende Wirkung entfalten zu können.“ Dr. Carl-Friedrich Zimpel Inspiriert durch Cesare Matteis Wirken entwickelte Carl Friedrich Zimpel ab dem Jahre 1868 das „Zimpelsche Heilsystem“. Zimpel war zunächst eifriger Anhänger und Verfechter der Homöopathie. Er war jedoch auf der Suche nach einem Universalmittel zur Heilung aller Krankheiten und zur Verlängerung des Lebens, das effektiver als die damalige Medizin oder Homöopathie sein sollte. Hierbei knüpfte er an alte alchemistische Konzepte an. So entdeckte Zimpel die Weisheit des Paracelsus wieder und schuf sein neues Heilsystem unter anderem nach darin enthaltenden Richtlinien. Bei seiner Suche stiess er dann auch auf den Grafen Mattei. Dieser verriet ihm jedoch nicht das Geheimnis zur Herstellung seiner Mittel. Zimpel vermutete jedoch einen Herstellprozess, welcher der „ars spagyrica“ entspricht. Den Mitteln sprach er eine Heilkraft zu, die alles bisher aus Allopathie und Homöopathie bekannte übertrag. Also versuchte er die Mittel von Mattei zu begreifen und zu kopieren. Über alchemistische Herstellverfahren entstanden aus pflanzlichen Stoffen Extrakte, welche die Ausgangsstoffe des Zimpel‘schen Spagyriksystems waren. Mehrere derartige Extrakte wurden durch einfaches Zusammengeben zu Komplexen, in deren Zusammensetzung die Arbeit Zimpels ihren Höhepunkt erreichte. Zimpels Grundidee war, dass mehrteilige Komplexmittel eine gesteigerte Heilkraft zur Auswirkung bringen können und somit mehr bewirken als getrennt gegebene Einzelmittel und somit auch auf komplexere Krankheitsbilder wirken. Zimpel verwendete neben diesen spagyrischen Pflanzenmitteln auch die so genannten Elekrizitätsmittel und weitere, nicht ausschliesslich spagyrisch hergestellte Mittel (Arcana). Die Destillation hielt er für einen zentralen Schritt in der Herstellung und glaubte, durch ausdauernde Destillationsvorgänge die arzneiliche Wirkung seiner Mittel speziell zu verstärken. Die heute angebotenen und mit dem Namen Zimpels bezeichneten Spagyrika, wie sie im Homöopathischen Arzneibuch (HAB) unter dem Verfahren „spag. Zimpel“ dargestellt sind, werden allerdings nicht nach der ursprünglichen Methode von Zimpel produziert. Sie gehen wahrscheinlich eher auf die Vorschriften von Johann Rudolph Glauber zurück. Die sieben Hauptmittel nach Dr. Zimpel als Arcana Guinta Essentia Der geistige Ort an dem die sieben Hauptmittel im Organismus angreifen ist die als „magisch“ bezeichnete „edle Natur des Blutes“, so Zimpel. „Weil die Grundursachen fast aller Krankheiten hauptsächlich im Blut zu finden sind, so habe ich das Blutmittel vorangestellt. Das Blutmittel ist die edle Natur des Blutes und die komplexe Darstellung seiner Kräfte“ Die weiteren sechs Komplex-Mittel unterstützen das Hauptmittel, indem sie die sekundären Krankheitserscheinungen behandeln: „Auch diese sechs Mittel entsprechen, wie das Blutmittel, dem ‚Spiritus vitae‘ der betreffenden Organe, Säftemischungen und Körperfunktionen. Die sieben Mittel unterstützen die Organsysteme und harmonisieren die in Körper, Seele und Geist wirkenden Kräfte. Daher können sie auch gut als Regenerationskur eingenommen werden.“
Benjamin Maeles

Aufgewachsen mit Naturheilmitteln aus der Homöopathie, sowie mit Bachblüten, Globuli, vegetarischer Ernährung und ohne Impfung sind mir die Erkenntnisse der Naturheilkunde durch die Muttermilch weitergegeben worden. Als gelernter Informatiker mit fünf Jahren Berufserfahrung im Journalismus und 4 Jahren in der Webentwicklung, Kommunikation und Marketing bin ich bei der Aurora Pharma für all diese Bereiche zuständig. Mein Ziel ist es, die Alchemie und Spagyrik auf verständliche Weise jedem näher zu bringen.

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