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Bewusstseinswandel für eine neue Betrachtung des Lebens
12 Apr

Bewusstseinswandel für eine neue Betrachtung des Lebens

Eine alte indische Weisheit empfiehlt, nur das zu lehren, was der Meister auch selbst praktiziert. Während vieler Jahre meines Lebens habe ich das Unterbewusste erforscht und Erfahrungen ins Bewusstsein geholt. Ich entdeckte mit Mut und Ausdauer n Bereiche des Bewusstseins und sammelte dabei viele Erfahrungen mit Loslassen von Altem und «Mich auf Neues einlassen».

So lernte ich auch die Aurora Pharma vor vielen Jahren kennen. Ihr Gründer Josef Lüthi wies darauf hin, welcher Entwicklungsprozess des Bewusstseins notwendig ist, um die Quintessenz Spagyrik überhaupt herstellen zu können.

Neues Bewusstsein hat mit Erweiterung der Wahrnehmung zu tun und ist ein natürlicher Prozess. Wer sich auf diese natürliche Entwicklung des Bewusstseins einlässt, wird die Auswirkungen auf den Körper zu spüren bekommen, der sich in seinem Tempo den neuen Gegebenheiten anpassen kann. Die Anfänge der Bewusstseinsentwicklung können mit Erwachen verglichen werden. Wenn es dann kein Zurück mehr gibt auf diesem Weg, heisst das: viel Vertrautes und Gewohntes zurücklassen. Selbstverständlich löst dies Trauerreaktionen aus, die psychischen Krankheiten sehr ähnlich sein können. In solchen Situationen können die Quintessenzen unterstützen und lindern.

Medizinisches Paradigma in der Sackgasse

Wenn der Körper vom Leben durchdrungen ist, bedeutet dies, dass er heil und ganz ist. Entsprechend sollte auch die Gesundheit das Ziel jeder ärztlichen Handlung sein, gemäss dem Eid des griechischen Arztes Hyppokrates.

Die Naturwissenschaft kann zwar erklären, wie der Körper funktioniert. Weil das Leben selbst jedoch nicht mess-, zähl- und wägbar ist, passt es nicht ganz ins Konzept medizinischer Wissenschaft. Die Psychiatrie schlägt hier eine Verbindungsbrücke. Sie ist in der Naturwissenschaft verankert, hält aber eine Tür offen zu nicht fassbaren Realitäten, welche die menschliche Erfahrung bereichern. In diesem Bereich der Medizin wurde in den letzten hundert Jahren viel erprobt, was das rationale Bewusstsein um Inhalte aus dem Unbewussten erweiterte, so etwa in der Psychoanalyse.

Bei Erklärungen von psychischen Störungen gibt es zwei Lager, wobei die eine Seite die Ursachen in rein biologischen Aspekten sieht, die andere Seite in Bereichen wie Verhalten, Umgebung, Erziehung Trauma, Psyche. Hierbei kommt jeweils entweder die psychische oder die physische Seite zu kurz. Dieses dualistische, alte Bewusstsein ist voller Klischees, Begrenzungen und Glaubenssätze, die sich teilweise gegenseitig ausschliessen. Als Folge davon verbergen Menschen viel, auch vor sich selbst, und sind überzeugt, dass in der gedanklichen Abstellkammer nur Unangenehmes vorzufinden ist. Leider ist das Wissen um den göttlichen Teil jedes Menschen ebenfalls dort gelandet und harrt wie vieles andere auch der Befreiung. Aus der isolierenden Sichtweise entstand etwa die Überzeugung, dass man nicht offensiv sein darf. Diese Haltung ist etwa in der Psychiatrie omnipräsent. Diese Eigenschaft ist jedoch überlebensnotwendig. Wenn sie unterdrückt wird, resultiert daraus eine Depression, weil diese Haltung Betroffene und Angehörige immer stark einengt. Neues Bewusstsein öffnet hier für Weite und Frische und lässt das Leben wieder in Schwung kommen und frei fliessen. Sich darauf Einzulassen bedeutet Veränderung, bedeutet eigene Wertvorstellungen anzuschauen und loszulassen, was nicht funktioniert.

Veränderung ist immer mit dem Gefühl von Angst und Trauer verbunden. So kann der Schritt ins Neue ebenfalls eine depressive Reaktion oder Ängste auslösen, was in diesem Zusammenhang durchaus normal ist. Die Entscheidung spielt aus der Sicht der Angst keine Rolle, auch wenn das Resultat völlig unterschiedlich sein wird. Sich trotzdem auf einen neuen Weg begeben, heisst auch, die volle Verantwortung für sich und das eigene Leben zu übernehmen. Für sich selbst und sonst für niemanden! Diese Herausforderung ist das Kernthema, worum es im Neuen Bewusstsein geht.

Sich selbst begegnen: Geburt, Sexualität und Tod

Psychotherapie mit Neuem Bewusstsein räumt mit vielen Tabus auf und stellt sie auf eine neue Ebene. Zu diesen Tabus gehören Themen wie Geburt, Sexualität und Tod.

Das Thema Tod ist in der Medizin äusserst zwiespältig. Jeder weiss, dass der Tod zum Leben gehört. Krebskranke Menschen können nicht sterben, wenn sie nicht gelernt haben, das Leben selbst zu gestalten. Die Schulmedizin versucht immer wieder mit allen Mitteln den Tod hinauszuzögern und zu verhindern. Sie ist damit im alten Bewusstsein von Entweder/Oder hängen geblieben. Die häufigste Art einer Sterbebegleitung endet mit dem physischen Tod. Die Begleitung aus dem Neuen Bewusstsein heraus kann bis in die Dimension der Entscheidungsfreiheit nach dem Verlassen des Körpers gehen. Ein Aufzeigen dieser Möglichkeit hat vielen Sterbenden die Angst vor dem letzten Schritt genommen.

So wie es beim Sterben ein Danach gibt, gibt es bei der Geburt ein Davor, die neun Monate Schwangerschaft. Auch hier bietet Neues Bewusstsein mit seinen Techniken und mit seinen Erkenntnissen über Vorgänge, die die medizinische Wissenschaft noch nicht erklären kann, gute Möglichkeiten Ängste abzubauen und dem natürlichen Verlauf den Weg zu ebnen.

Sexualität ist wie kaum ein anderes Thema mit vielen individuellen Vorstellungen und Erwartungen verknüpft, die einem entspannten Erleben wenig dienlich sind. Sie wird nicht nur in der Prostitution mit Macht und Energiediebstahl ausgelebt. Auch hier gibt es eine Möglichkeit, wie die Sexualität angeregt werden kann, damit diese hingebungsvoll, authentisch und erfüllend gelebt werden kann.

In der Auseinandersetzung mit diesen und anderen Themen ist immer Wagemut gefragt. Neues Bewusstsein bietet mit seiner Werkzeugkiste verständliche einfache und wirksame Hilfsmittel zu diesem Wagen. Im Vergleich zu anderen Therapien gewinnt diese Vorgehensweise an Tiefe, ohne zu bohren, zu schockieren oder in der Vergangenheit zu verhaften. Sie weckt sanft die eigene Lebendigkeit und stösst so ein Entwicklung an: sehr individuell, verschieden an Intensität, Tempo und Ergebnissen. Neues Bewusstsein, angewendet und praktiziert, gibt Leitplanken und Wegweiser für das persönliche Wagnis des Lebens.

Dr. med. Gertrud Waldis

Medizinstudium mit Ausbildung zur Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie FMH,Vertiefung in Autogenes Training, Mitglied der Schweizerischen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie (SGPP), besuchte Kurse im Komplementär-medizinischen Bereichen wie Fussreflexzonen-Massage, Enneagramm-Analyse, Astrologie, Spagyrik; liess sich ausbilden in Geburts- und Sterbebegleitung, Standardtechnologie, Mental Imbalance (Ursachen und Therapiemöglichkeiten) und einiges mehr im Neuen Bewusstsein. Sie führt ihre Praxis für Neues Bewusstsein in Wilen, in der Nähe von Sarnen OW. Website: www.gertrudwaldis.ch

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